Airport ID Card

Aufgrund der EU-Verordnungen betreffend Luftfahrtsicherheit ist die Flughafen Wien AG (=VIE) zur Sicherung des Flughafengeländes verpflichtet. Der Zugang und die Zufahrt zu den land- und luftseitigen Bereichen sind deshalb nur berechtigten Personen zu gestatten.
 

Sollten Sie eine bestehende Airport ID Card verlängern wollen, finden Sie weitere Informationen hier:
Achtung! Mit 3.12.2021 ändert sich die behördliche Zuverlässigkeitsüberprüfung für die Airport ID Card.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) führt ein neues digitales Verfahren für erweiterte Zuverlässigkeitsüberprüfungen (E-ZÜP) von Personen, die einen Flughafenausweis beantragen bzw. verlängern wollen ein.

Ab 3.12.2021 muss die Eingabe der Daten der zu überprüfenden Personen (Flughafen-Ausweisinhaber:innen) und die Abwicklung der erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfungen durch das jeweilige Unternehmen über die im Unternehmensserviceportal (USP, www.usp.gv.at) verfügbare Anwendung „ZÜP – Zuverlässigkeitsüberprüfung/Aviation Security“ erfolgen.

Die erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfungen sind außerdem jährlich (und nicht mehr alle 5 Jahre) zu wiederholen. Wobei aber alle aufrechten Zuverlässigkeiten dennoch längstens die Gültigkeit bis 30.6.2024 beibehalten!

Aus dem oben genannten Grund stellt das Airport ID Card Office mit 3.12.2021 die Beantragung der permanenten Airport ID Card um.

Was ist das Unternehmensserviceportal (USP)?  

Das Unternehmensserviceportal ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung. Ziel ist es, einen zentralen One-Stop-Shop einzurichten, in dem Unternehmen die für sie relevanten Informationen abfragen sowie ihre rechtlichen Verpflichtungen rasch und effizient abwickeln können.

Für etwaige telefonische Rückfragen zum USP oder zur ZÜP hat das Bundesministerium eine Hotline eingerichtet.

Sie erreichen den ZÜP-Helpdesk Werktags von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter:

+43-1-2530188-7953

oder per E-Mail an
serviceentry.zuep@acp.at

DER WEG ZU EINER NEUEN AIRPORT ID CARD

Ihr Unternehmen ist am Flughafen Wien ansässig bzw. wurde von einem am Flughafen Wien ansässigen Unternehmen beauftragt Tätigkeiten durchzuführen.
 

Die Beantragung einer permanenten Airport ID Card erfolgt auf digitalem Weg:

  • Der behördliche Teil, Registrierung und Eingabe von MitarbeiterInnen, findet im Unternehmensservice Portal des BMK (USP) statt.
     
  • Die Auftragserstellung und Schulungsbuchung findet im Ausweisberechtigungs- und -verwaltungssystem (ABV) der Flughafen Wien AG statt.

Wie registriere ich mich im USP?

Anleitung zum Einstieg (PDF, 1.03 MB)

Hier finden Sie eine Checkliste für alle Daten, die Sie spätestens 4 Wochen vor beabsichtigter Annahme der Tätigkeit am Flughafen Wien im USP eingeben müssen. Bitte bereiten Sie diese Daten rechtzeitig vor:

  • Grund für die Zuverlässigkeitsprüfung
  • Erstmaliger Antrag oder wiederkehrender Antrag
  • bei Verlängerung nach 1 Jahr: Strafregisterbescheinigung des letzten Jahres, sofern der Wohnsitz länger als 6 Monate im Ausland war
  • Bei erstmaliger Beantragung: ausländische Strafregisterbescheinigungen oder vergleichbare Nachweise der Wohnsitzstaaten in dem die Person 6 Monate oder länger ununterbrochen wohnhaft war der letzten fünf Jahre in beglaubigter Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache, welche bei erstmaliger Vorlage nicht älter als 6 Monate sein dürfen, (als JPG oder PDF) mit Ausstellungsdatum, zugehörigem Wohnsitz und Angabe ob Einträge vorhanden sind oder nicht
  • Kopie eines Reisepasses, Personalausweises, Identitätsausweises, Fremdenpasses oder Konventionsreisepasses zur Feststellung der Identität der zu überprüfenden Person (als JPG oder PDF)
  • Beschäftigungsverhältnisse, Aus- und Weiterbildungen (jeweils mit Art, Organisation, Tätigkeit, von/bis Datum) und jegliche Lücken während der letzten fünf Jahre
  • Wohnsitze, mit Land, Ort, Postleitzahl, Straße, Hausnummer, von/bis Datum der letzten 5 Jahre
  • Kontakt-Telefon, Kontakt-Mail
  • Vornamen der Eltern
  • Staatsangehörigkeiten
  • Geburtsort (einschließlich des Geburtslandes)
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Vor- und Familiennamen, gegebenenfalls den Geburtsnamen
  • Handysignatur für Registrierung des Unternehmens im USP (falls Ersteinstieg)
  • ggfls. Angabe der Art der beabsichtigten Tätigkeit

 

Bitte beachten Sie, dass der Prozess der Zuverlässigkeitsüberprüfung, eines zuvor im USP angelegten Mitarbeitenden, erst durch das Zuweisen zu einem Auftrag im ABV Portal beginnt. Unvollständige Angaben im USP verlängern die Bearbeitungszeiten bzw. führen zu einem negativen Bescheid.    

Die Checkliste und alle weiteren Infos zum USP finden Sie auch unter folgendem Link:

https://www.bmk.gv.at/themen/verkehr/luftfahrt/sicherheit/pruefung/zuep.html

Prozess der Beantragung einer Airport ID Card

Die beteiligten Personen im Prozess: 

FWAG Mitarbeiter: AUFTRAGGEBER

Externes Unternehmen: AUFTRAGNEHMERIN

Mitarbeiter externes Unternehmen: AUSWEISEMPFÄNGER

Dieser Schritt passiert noch VOR dem digitalen Beantragungsprozess:

Es entsteht eine Geschäftsbeziehung zwischen FWAG und externem Unternehmen. Ein externer Mitarbeiter benötigt eine Airport ID Card, weil er Zugang zum Sicherheitsbereich braucht, um dort seine Arbeit zu verrichten.

Auftraggeber (FWAG Mitarbeiter) im ABV:

Der Auftraggeber legt einen neuen Arbeitsauftrag im ABV an.

Die Schritte 3 und 4 passieren im Unternehmensserviceportal des Bundesministeriums ohne Beteiligung des Flughafens.

Die Checkliste zur Dateneingabe für die erweiterte Zuverlässigkeitsüberprüfung und alle weiteren Infos finden Sie unter folgendem Link:
www.bmk.gv.at/themen/verkehr/luftfahrt/sicherheit/ pruefung/zuep.html


Auftragnehmerin im USP:

Die Auftragnehmerin registriert das Unternehmen im USP und erhält dafür eine ID-Nummer.

Ist das Unternehmen bereits registriert, entfällt dieser Schritt.

So funktioniert die Registrierung im USP:

Anleitung zum Einstieg (PDF, 1.03 MB)

Auftragnehmerin im USP:

Die Auftraggeberin gibt alle Daten ihres Mitarbeiters für die erweiterte Zu- verlässigkeitsüberprüfung in der „ZÜP – Zuverlässigkeitsüberprüfung/Aviation Security“ über das USP an.

Danach gibt sie den Mitarbeiter für den Einsatz am Flughafen Wien frei.

Wichtig: Nach erfolgter Freigabe sind noch 4 Wochen Wartezeit für das ZÜP-Ergebnis einzurechnen.

Dateneingabe für die „ZÜP – Zuverlässigkeitsüberprüfung/Aviation Security“ über das USP

Bedienungsanleitung (PDF, 1.38 MB)

 

Auftragnehmerin im ABV:

Die Auftragnehmerin steigt ins ABV ein und gibt dort die ID-Nummer ein, die sie aus dem USP bei der Registrierung erhalten hat. Der Auftraggeber (FWAG Mitarbeiter) muss das im ABV verifizieren.

Auftragnehmerin im ABV:

Die Auftragnehmerin weist dem zuvor im USP erfassten Mitarbeiter im ABV-Portal den vom FWAG Mitarbeiter angelegten Arbeitsauftrag zu.

Erst dadurch wird die Zuverlässigkeitsüber​prüfung eingeleitet und es entstehen die Kosten für die Beantragung einer Airport ID Card.

Dauer der erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfung durch das BMK: 4 Wochen

Auftragnehmerin im ABV:

Die Auftragnehmerin erhält eine Aufforderung zur Reservierung eines Schulungsplatzes zur EU-konformen Sicherheitsschulung über das ABV.

Nach Behandlung der erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfung durch das BMK, erhält die Auftragnehmerin die Bestätigung, dass ihr zuvor reservierter Schulungsplatz fix gebucht wurde.

Der externe Mitarbeiter erscheint zur Sicherheitsschulung und zum Kenntnisnachweis im Airport ID Card Office.

Der amtliche Lichtbildausweis, der auch im USP Portal angegeben wurde und der QR-Code vom ABV sind mitzubringen.

Der externe Mitarbeiter erhält nach Absolvierung der Schulung und des Kenntnisnachweises seine Airport ID Card.

  • Die Sicherheitsschulungen finden Montag ­– Donnerstag (an Werktagen) pünktlich um 8:30 Uhr statt und müssen über das ABV-System online gebucht werden.
  • Alle Teilnehmer:innen werden gebeten, rechtzeitig im Airport ID Card Office zu erscheinen, da mit Wartezeiten bei der Anmeldung zu rechnen ist. Der amtl. Lichtbildausweis, der auch im USP Portal angegeben wurde und der QR-Code vom ABV sind mitzubringen.

Zusammenfassung​

  • Unternehmen müssen sich beim Behördenportal USP registrieren
  • Anmeldung in der „ZÜP – Zuverlässigkeitsüberprüfung/Aviation Security“ über das USP.
  • Erfassung der Personendaten im USP spätestens 4 Wochen vor beabsichtigter Aufnahme der Tätigkeit.
  • Der FWAG Auftraggeber legt für das externe Unternehmen im ABV-Portal einen Arbeitsauftrag an.
  • Das externe Unternehmen weist dem/der zuvor im USP erfassten Mitarbeiter:in im ABV-Portal einen Arbeitsauftrag zu und leitet die erweiterte Zuverlässigkeitsüberprüfung (E-ZÜP) ein. (Dauer der erweiterten Zuverlässigkeitsüberprüfung ca. 4 Wochen)
  • Nach erfolgter positiver E-ZÜP und Erhalt des Mails zur Schulungsaufforderung vom ABV an das externe Unternehmen, müssen die Ausweisempfänger:innen an der EU-konformen Sicherheitsschulung teilnehmen.
PDF Zusammenfassung (PDF, 0.76 MB)

Für Rückfragen zum ABV steht Ihnen das Airport ID Card Office  telefonisch unter: +43-1-7007-25666 zur Verfügung.

Bereiche

Öffentlicher Bereich

  • BW – Büro- und Werkstättengelände 

Zutrittsbeschränkter Bereich

  • TR – Transit

Sicherheitsbereich

  • TG – Transit Gate

  • FR – Fracht

  • VO - Vorfeld

  • GZ – Gepäckzentrale

  • LFZ – Luftfahrzeug

  • OS Basis – Austrian Gelände